Die Geschichte der Konserve

Im Jahre 1795 setzte Napoleon einen Preis von 12.000 Goldfranc für ein Verfahren aus, mit dem man Nahrungsmittel haltbar machen und die Soldaten unabhängig von Plünderungen ernähren konnte.

Die entscheidende Idee, Nahrungsmittel in luftdicht verschlossenen Behältnissen zu erhitzen und dadurch zu konservieren, kam dem Pariser Konditor und Zuckerbäcker Nicolas Appert. Er verwendete Glasflaschen.

Diese Methode wurde von der französischen Marine geprüft und Appert bekam das Geld 1810 ausbezahlt, für „Die Kunst alle animalischen und vegetabilischen Substanzen … in voller Frische, Schmackhaftigkeit und eigenthümlicher Würze mehrere Jahre zu erhalten.“

Der britische Kaufmann Peter Durand kam 1810 auf die Idee, die Methode von Appert mit Blechkanistern umzusetzen und erfand damit die Konservendose.

1813 eröffneten die Briten Bryan Donkin und John Hall erstmals eine Konservenfabrik, in Deutschland folgten 1845 die Firmen Daniel Heinrich Carstens in Lübeck und der Gebrüder Bethmann in Frankfurt am Main.

Zwischen 1870 und 1945 besaß die Konservenindustrie in Braunschweig eine herausragende Bedeutung für die Wirtschaft der Stadt und des Herzogtums und führte zu einer nachhaltigen Belebung des Braunschweiger Maschinenbaus.

Vor dem Ersten Weltkrieg wurden hier zwei Drittel der deutschen Gemüsekonserven produziert.
Die Jahresproduktion der Braunschweiger Fabriken lag Ende des 19. Jahrhunderts bei ungefähr 15 Millionen Kilodosen, die deutschlandweit verkauft wurden.

Braunschweig wurde so zum Zentrum der deutschen Konservendosenproduktion.

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